Integrative Traumalösung

 

Seit 2012 beschäftige ich mich intensiv mit dem Thema Traumalösung.

Trauma ist ein Zustand in dem teilweise oder ganz die Fähigkeit fehlt, sich wieder in einen entspannten und selbstbestimmten Zustand zu versetzen. (sogenannte Dysregulation)

In der integrativen Traumalösung begleite ich sie mittels ruhiger Sprache, Körperübungen, Aufmerksamkeitslenkung und Wahrnehmungsübungen zu ihrer Regulationsfähigkeit und inneren Halt zurück.

In erster Linie geht es in der Traumalösung darum bestehende Blockaden der Körpererinnerung zu lösen.

Erlebt ein Mensch über kurz oder lang eine Situation, die ihn aus seinem inneren und oder äusseren stabilen Halt bringt, kann sich auf verschiedenen Ebenen, die Lebenskraft und das vegetative Nervensystem ( nicht beeinflussbare) blockieren.

Dies verändert die Sinneswahrnehmung, die Reaktionsfähigkeit und kann zu körperlich und seelischen Ungleichgewichten führen. (Schlafstörungen, Angst, chronische Schmerzen, Haltungsfehler, Konzentrationsschwäche...)

In der integrativen Traumalösung geht es also nicht darum, herauszufinden, woher oder warum ein Trauma entstanden ist, sondern der Fokus liegt bei der Wiederherstellung der körpereigenen Handlungs-, Wahrnehmungs- und  Regulationsfähigkeit und der Integration des auslösenden Ereignisses.
 

Der Körper kennt den Weg

So wie der Körper weiss, wie er sich zu schützen hat, so weiss er auch, wie er sich wieder aufbauen oder Erlebnisse integrieren kann. Oft braucht es nur den Halt, oder den richtigen Impuls von Aussen (Therapeut oder Mitmensch), um diese Integration in Gang zu bringen.